Zahngesunde Ernährung

Wollen Sie Ihrem Gebiss etwas Gutes tun will? Dann bringen Sie möglichst oft naturbelassene Lebensmittel wie Vollkornbrot, Rohkost, Getreidegerichte und Obst auf den Tisch.

  • Durch das kräftige Kauen dieser „Grobkost“ fließt der Speichel reichlicher und hilft dem Gebiss, sich selbst zu reinigen.
  • Unsere Zähne brauchen Hartes zum Kauen, nach Möglichkeit zum Schluss einer Mahlzeit. Ein gesundes Frühstück besteht daher zum Beispiel aus Knäcke- oder Vollkornbrot mit Butter, Wurst oder Käse, kombiniert mit Gurke, Tomate und Salat, zusätzlich zu saftigen Früchten und einem honigfreien Müsli.
  • Grundsätzlich sollten eiweißreiche aber fettarme Lebensmittel wie Linsen, Bohnen, Getreide sowie mageres Fleisch und Fisch verzehrt werden. Frisches Obst und Gemüse sowie Milch beziehungsweise Milchprodukte sorgen für die wertvollen Vitamine und Spurenelemente, beispielsweise Vitamin D und Kalzium. Mindestens die Hälfte der täglichen Lebensmittel sollte ungekocht als Rohkost verzehrt werden.
  • Süßigkeiten sollten nur zu oder direkt nach den Hauptmahlzeiten, etwa als Dessert vernascht werden. Für die Zahngesundheit gilt: Lieber eine ganze Tafel Schokolade auf einmal, als stückchenweise über den ganzen Tag verteilt.
  • Sie sollten auf keinen Fall direkt vor oder nach dem Trinken eines frisch gepressten Orangensaftes die Zähne putzen, das greift den Zahnschmelz an, demnach sollte immer ca. 30 Minuten dazwischen liegen.

Viel trinken

  • Außerdem sollten Sie grundsätzlich viel trinken (am besten Mineralwasser), um den Spüleffekt im Mund zu verstärken. Nahrungsreste werden dadurch besser gelöst. Wer Karies mit Hilfe von Nahrungsmitteln vorbeugen möchte, kann zur Abwechslung ruhig mal grünen oder schwarzen Tee trinken. Die enthaltenen Gerbstoffe hemmen das Wachstum kariesauslösender Bakterien.

Käse

  • Gut für die Zähne ist übrigens auch Käse: Das enthaltene Fett legt eine Art „Schutzfilm“ um die Zähne und dank des hohen Anteils an Kalzium wirkt Käse zusätzlich remineralisierend.